2010 ist der Commerzbank Frankfurt Marathon aufgestiegen zum viertschnellsten Marathon der Welt. 12.475 Läufer aus 76 Nationen hatten sich für den Commerzbank Frankfurt Marathon gemeldet. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, ging am Main die Rekordzahl von 22.165 Läufern an den Start. Rund 350.000 Zuschauer standen an der Strecke.
Der J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf findet in Frankfurt am Main über eine Strecke von 5,6 Kilometern statt. Teilnehmen können fest angestellte Mitarbeiter aus Firmen unterschiedlicher Branchen. Bei diesem Lauf geht es erst in zweiter Linie um Sport, wichtiger sind Werte wie Team-Geist, Kommunikation, Kollegialität, Fairness und Gesundheit.
Die Initiative ging von der ehemaligen Frankfurter Sportdezernentin Sylvia Schenk aus. Das war 1998, und im Mai eben dieses Jahres ging es los mit dem Main-Lauf-Cup. Die regionale Laufserie war geboren, bei jeder Veranstaltung konnten Punkte gesammelt werden, die letztlich in eine Gesamtbilanz eingingen.
Auch während des Marathons ist es wichtig vor Auftreten eines Durstgefühls mit dem Trinken zu beginnen. Durst tritt erst dann auf, wenn ein Flüssigkeitsdefizit vorhanden ist. Daher hat der rechtzeitige Ausgleich von Flüssigkeitsverlusten beim Marathon höchste Priorität, denn beim Marathonlauf gehen bis zu vier Liter Flüssigkeit verloren. Aufgrund dessen sollten stets Getränke mitgeführt werden, z.B. in Form eines Getränkegurtes, oder an den entsprechenden Versorgungsständen alle 5 Kilometer kleine Flüssigkeitsmengen (ca. 150-300 ml) aufgenommen werden. Gut geeignet sind mineralstoffreiche, kohlensäurearme Mineralwässer mit einem Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1. Das Idealverhältnis von Calcium zu Magnesium begünstigt die Aufnahme der wichtigen Sportmineralstoffe. Der Flüssigkeitsverlust wird rasch ausgeglichen, ohne den Magen zu belasten. Des Weiteren ist die Zufuhr schnell verfügbarer Kohlenhydrate sinnvoll. Neben Bananen, die an den Versorgungsständen bereit liegen, bieten sich Trockenfrüchte, Riegel und Gels sowie Apfelsaftschorlen an. Die darin enthaltenen Kohlenhydrate können vom Organismus in schnelle und effektive Leistung umgesetzt werden. Während der sportlichen Aktivität aufgenommene Kohlenhydrate schonen die körpereigenen Glykogendepots.
Der mit Recht so gefürchtete “Mann mit dem Hammer“ bei Kilometer 32 kann so, in Verbindung mit dem richtigen Lauftempo, vermieden werden.
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