Weltklasse, Rekorde und Emotionen in Frankfurt: Manchmal genügen ein paar Zahlen, um die Wertigkeit eines Sport-Events zu dokumentieren. Beim 28. Commerzbank Frankfurt Marathon am 25. Oktober 2009 waren dies der neue Streckenrekord des Kenianers Gilbert Kirwa (2:06:14 Stunden), die 330.000 Zuschauer entlang der Strecke, der neue Höchstwert mit 12.614 Meldungen aus 71 Nationen und der österreichische Rekord von Günther Weidlinger (2:10:47).
Der J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf findet in Frankfurt am Main über eine Strecke von 5,6 Kilometern statt. Teilnehmen können fest angestellte Mitarbeiter aus Firmen unterschiedlicher Branchen. Bei diesem Lauf geht es erst in zweiter Linie um Sport, wichtiger sind Werte wie Team-Geist, Kommunikation, Kollegialität, Fairness und Gesundheit.
Die Initiative ging von der ehemaligen Frankfurter Sportdezernentin Sylvia Schenk aus. Das war 1998, und im Mai eben dieses Jahres ging es los mit dem Main-Lauf-Cup. Die regionale Laufserie war geboren, bei jeder Veranstaltung konnten Punkte gesammelt werden, die letztlich in eine Gesamtbilanz eingingen.
Sollte man seinem Appetit nach einer hohen körperlichen Anstrengung wieder freien Lauf lassen, oder ist es womöglich ratsam zunächst ein bisschen kürzer zu treten?
Hier entscheidet die Zielsetzung des Laufs. Wurde gelaufen, um „Gewichtsmanagement“ zu betreiben, sprich, um im Rahmen einer Reduktionsdiät Körpergewicht zu verlieren, ist eine Nahrungskarenz von bis zu zwei Stunden nach der Belastung durchaus sinnvoll. Allerdings darf die Belastung dann nicht zu intensiv gewesen sein.
Ist die Zielsetzung ein optimaler Trainingseffekt zur Leistungssteigerung, sollte direkt nach dem Lauf getrunken und evtl. gegessen werden. Schweißverluste sind in der individuell notwendigen Größenordnung auszugleichen. Mehr als ein Liter pro Stunde bringt aber keine Vorteile. Die Kohlenhydrataufnahme sollte ca. 1 g/Kilogramm Körpergewicht in den ersten beiden Stunden nach dem Lauf betragen. Ob diese nun aus Getränken, Bananen, Gels, Riegeln oder süß belegten Brötchen resultieren ist nebensächlich. Gut geeignet ist auch Molke. War die Belastung sehr intensiv, ist ein hochwertiger Eiweißanteil ratsam. Spezielle Regenerationsgetränke (mit Eiweiß!) erleichtern durch ihre spezifische Zusammensetzung das Handling und die Verfügbarkeit. Es geht aber auch ohne.
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