(IS) Alle Jahre wieder – Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Und mit der Weihnachtszeit halten Dominosteine, Lebkuchen, Christstollen sowie üppige Festtagsmenüs mit knusprigem Braten und sämigen Saucen Einzug. Klingt verlockend – wenn da nicht die vielen Kalorien wären, die nach einer sündigen Weihnachtszeit für einige Kilos mehr auf den Hüften sorgen. Doch wer möchte schon auf Weihnachtsleckereien verzichten?
Weihnachtsnaschereien - Die Auswahl machts
Durch eine gezielte Auswahl kalorien- und fettarmer Weihnachtsnaschereien ist ein Verzicht auf solcherlei Gaumenfreuden nicht nötig. Wird dem Dresdner Stollen beispielsweise ein Quarkstollen vorgezogen, so werden pro Stück 7 Gramm Fett eingespart. Und auch bei Plätzchen kann eine ordentliche Portion an Fett eingespart werden. Werden beim Adventskaffee ein Anisplätzchen, ein Pfefferlebkuchen und ein Springerle verzehrt und das Bethmännchen, der Elisenlebkuchen sowie das Nussplätzchen auf dem Weihnachtsteller liegengelassen, so beträgt der Einsparungseffekt an Fett ganze 13 Gramm. Ist diese Kalorieneinsparung für manche aber immer noch nicht genug, so bietet sich als köstliche Alternative Trockenobst an. Datteln, Feigen und Pflaumen schmecken nicht nur süß und enthalten kein Fett, sondern liefern dem Körper darüber hinaus wichtige Vitamine und Mineralstoffe.
Auch die Menge ist entscheidend
Neben der richtigen Auswahl an Weihnachtsnaschereien spielt natürlich auch die Menge der konsumierten Köstlichkeiten eine Rolle. Also genießen Sie lieber bewusst zwei bis drei Dominosteine oder Spekulatius anstatt fünf Stück und mehr davon in sich hineinzustopfen.
Auch beim Festtagsmenü kann gespart werden
Wer auf den „dicksten Braten“ – die Weihnachtsgans (eine Portion á 250 g hat 845 kcal) – nicht verzichten möchte, kann mit ein paar Tricks diese Kalorienbombe zumindest entschärfen. Stechen Sie die Haut – vor allem um die Keulen herum – vor dem Braten an und begießen Sie die Gans während der gesamten Bratdauer des Öfteren mit Eiswasser. Der Temperaturschock lässt das Fett in Strömen fließen. Als positiver Nebeneffekt ergibt sich eine besonders knusprige Haut. Noch effizienter ist die Kalorieneinsparung allerdings, wenn die Geflügelhaut ganz weggelassen wird.
Fisch – Die leichte Alternative
Fische sind von Natur aus echte Leichtgewichte. So hat eine 250 g Portion Karpfen (gedünstet) 300 kcal, eine 250 g Portion Forelle oder Lachs gar nur 250 kcal. Servieren Sie dazu eine Portion Pell- oder Salzkartoffeln, eine Portion Gemüse sowie einen frischen Salat und fertig ist der lecker-leichte Hauptgang Ihres Festtagsmenüs. Vorneweg bietet sich eine Gemüsesuppe an und als Nachspeise ein exotischer Obstsalat.
Was Sie sonst noch beachten können, um leicht durch diese „schwere“ Zeit zu kommen
Wenn Sie überflüssige Pfunde vermeiden wollen, achten Sie gerade in dieser Zeit auf eine kohlenhydratreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Denn ausreichend gefüllte Kohlenhydratspeicher sorgen dafür, dass der Körper für längere Zeit mit Energie versorgt ist. Heißhungerattacken bzw. die Vorlieben auf die süßen Weihnachtsnaschereien halten sich somit in Grenzen. Durch einen hohen Anteil an Obst und Gemüse in der täglichen Ernährung wird der Körper zudem ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Diese stärken unser Immunsystem und helfen uns, gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
Auch das Trinken nicht vergessen!
Gerade bei sportlicher Aktivität und kühlen Außentemperaturen ist das richtige und vor allem ausreichende Trinken von großer Bedeutung. Als idealer Durstlöscher bietet sich mineralstoffreiches Mineralwasser mit einem Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1 an, des Weiteren ungesüßter Tee sowie Frucht- und Gemüsesaftschorlen.
Fazit
Mit der richtigen Auswahl der Weihnachtsleckereien sowie regelmäßiger körperlicher Aktivität kommen Sie fit durch die Weihnachtszeit und können ohne lästige Pfunde ins neue Jahr starten.