(IS) Wissen Sie eigentlich, welche Bevölkerungsgruppe in den nächsten Jahren am stärksten präsent sein wird? Ja richtig, es wird die Gruppe der über 80-jährigen sein. Faktoren wie medizinischer Fortschritt, weniger gefährliche Arbeitsplätze und ein gesünderer Lebensstil führen dazu, dass die Menschen immer älter werden. Aber die Quantität der Jahre sagt noch lange nichts über die Qualität des Alterns aus. Manch einer ist schon mit 55 Jahren ein „alter Alter“, wohingegen ein 90-Jähriger geistig und körperlich noch so fit sein kann, dass er mit seinen Enkelkindern Fußball spielt oder auf Reisen geht.
Der in den vergangenen 100 Jahren erfolgte Anstieg der mittleren Lebenserwartung auf mittlerweile 74,5 Jahre beim Mann und 80,5 Jahre bei der Frau und die deutliche Zunahme des Anteils hoch- und höchstbetagter Menschen in der Bevölkerung spiegeln eindrucksvoll die genetischen Möglichkeiten wider, gesund alt zu werden. Alter und Altern ist keine Krankheit, sondern ein Entwicklungsprozess. Der biologische Alterungsprozess bringt zwar eine Abnahme der maximalen Leistungsfähigkeit mit sich, die wegen der bestehenden Kapazitätsreserven aber nicht zu Einbußen an Lebensqualität führen muss. Denn das Ausmaß und die Geschwindigkeit dieser Abnahme wird einerseits durch unsere genetische Veranlagung und andererseits durch unseren Lebensstil und insbesondere durch unser Ess- und Trinkverhalten beeinflusst.
Viele der mit dem Älterwerden oft beobachteten Erscheinungen werden zu Unrecht als altersbedingt beschrieben, sie sind aber lediglich altersassoziiert. Sowohl die körperliche, als auch im Besonderen die mentale Leistungsfähigkeit kann durch ausreichende Nährstoff- und Flüssigkeitsaufnahme auf hohem Niveau stabilisiert werden. So sind ein großer Teil der mit zunehmendem Alter zu beobachtenden Gedächtnisprobleme auf eine zu geringe Getränkeaufnahme zurückzuführen. Menschen, die zu wenig trinken, können an einer Austrocknung der Gewebe leiden und erschweren den Nieren die Aufgabe, Stoffwechselprodukte wie zum Beispiel Harnstoff und Harnsäure auszuscheiden. Verbleiben diese aber in zu hohen Konzentrationen im Blut, so können Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Verwirrung oder Vergesslichkeit, ja sogar Vergiftungserscheinungen die Folge sein. Wer ausreichend und richtig trinkt, kann das Vergessen vergessen.
Bis Mitte 30 geht’s bergauf, ab Mitte 30 geht’s dann bergab. Aber im individuell unterschiedlichem Tempo.
Nicht nur das Durstempfinden lässt nach, auch die Angst vor Blasenschwäche und nächtlichen Toilettengängen sowie die Abneigung, fremde Toiletten aufzusuchen, tritt vermehrt auf. Schwierigkeiten beim Getränkeeinkauf erschweren die Situation zusätzlich. Doch trotz aller Schwierigkeiten sollte auf die richtige Trinkmenge geachtet werden.
Getrunken werden sollten vorzugsweise mineralstoffreiche Mineralwässer mit einem Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1, Schorlen und alkoholfreie Erfrischungsgetränke mit Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertee. Mineralwasser kann vom Körper schnell und leicht aufgenommen werden und ist daher zum Ausgleich von Flüssigkeitsdefiziten und Zufuhr Wert gebender Mineralstoffe besonders geeignet. Mit ACE-Säften und Fruchtsaft-Schorlen kann ergänzend ein Teil des Vitaminbedarfes gedeckt werden.
Fitnessernährung für Körper und Geist ist also gar nicht schwer. Wer sich daneben auch noch regelmäßig aktiv betätigt (Spaziergänge, Schwimmen, Radfahren oder einfach nur Treppensteigen), dem steht die Tür für eine hohe Lebensqualität bis ins hohe Alter weit offen.
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