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Das neue Hassia-Quellenmuseum - Eine sprudelnde

Informationsquelle

02.02.2005

Logo des QuellenmuseumsIm Juni 2004 wurde das neue Hassia-Quellenmuseum eröffnet. Für alle, die an regionaler Industriegeschichte interessiert sind, ist die an Exponaten reiche Dauerausstellung des Museums im wahrsten Sinne des Wortes eine Quelle der Information.

Das angenehm-moderne Ambiente macht jeden Rundgang zu einem ebenso kurzweiligen wie erkenntnisreichen Vergnügen. Das Quellenmuseum wird im Rahmen der Betriebsbesichtigungen vorgestellt. In 2004 haben mehr als 6.500 Besucher den Mineralbrunnen besichtigt. Dies waren über 1.000 Besucher mehr als im Vorjahr.

Wer wie Hassia Mineralquellen 140 Jahre alt geworden ist , der kann etwas erzählen. Und warum nicht im Rahmen eines Museums, das dem Betrachter deutlich macht: “Was wir sind, sind wir geworden“. Tatsächlich könnte dieser Satz als Motto über dem neuen Hassia-Quellenmuseum stehen, das von den Verantwortlichen von Hassia mit sehr viel Herzblut und großer Sorgfalt eingerichtet wurde. Das Museum vermittelt einen einzigartigen Überblick über die 140-jährige Unternehmenshistorie, die zugleich auch ein Stück Industrie,- Familien- und regionale Geschichte widerspiegelt. Schließlich sind die bekannte Quellenstadt Bad Vilbel, Hassia Mineralquellen und die Familie Hinkel, die das Unternehmen bereits in der fünften Generation leitet, untrennbar miteinander verbunden.

Unternehmensgeschichte = Firmengeschichte

Die Geschichte der Familie Hinkel lässt sich bis auf das Jahr 1550 zurückverfolgen, also bis in die Zeit als Tabernaemontanus seinen „Neuw Wasserschatz“ schrieb, der in der Originalausgabe ebenfalls ausliegt. Neben solchen Kostbarkeiten wird aber auch anhand persönlicher Dokumente des Firmengründers Johann Wilhelm Hinkel aus dem frühen 19. Jahrhundert und seiner Nachfolger bis in die Gegenwart hinein gezeigt: Unternehmensgeschichte kann zugleich Familiengeschichte sein.

Lebendig, anschaulich, begreifbar

Innenansicht des QuellenmuseumsIn dem angenehm-modernen Ambiente des Museums spannen auch die vielen anderen ausgestellten Zeugnisse einen weiten Bogen von der Handarbeit bis ins High-Tech-Zeitalter unserer Tage – immer lebendig, anschaulich und begreifbar. Seltene Exponate aus der Mineralbrunnen-geschichte, aber auch die ersten Reinigungs-, Abfüll- und Etikettiermaschinen aus den Tagen der Industriealisierung sind ebenfalls zu sehen wie eindrucksvolle Fotos aus der Gründerzeit. Mit sehr viel Liebe zum Detail wird auch die Entwicklung der Ton- und Glasflaschen nachvollzogen sowie ein Blick auf die Bad Vilbeler Etiketten-Vielfalt und die zurückliegende 100-jährige Werbehistorie gewährt.

Das neue Quellenmuseum befindet sich im Besucher-Zentrum von Hassia Mineralquellen. Das Hassia-Quellenmuseum ist sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Unter der Telefonnummer (06101) 403-0 werden nicht nur Anmeldungen für Führungen durch das Museum, sondern auch Betriebsführungen entgegengenommen.

Weitere Informationen zum Quellenmuseum und zu Betriebsbesichtigungen finden Sie hier.

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