(IS) Winterzeit bedeutet nicht nur Schnee und Winterfreuden. Winterzeit bedeutet auch Stress für die Haut. Der ständige Wechsel zwischen trockener, warmer Heizungsluft in den Räumen und nasser Kälte draußen lässt unsere Haut trocken werden. Das Aussehen leidet darunter: blasse, rauhe Haut, spröde, rissige Haare und brüchige Fingernägel. Wer jetzt aktiv etwas dagegen tut, kommt schön durch die kalte Jahreszeit. Denn für ihre Schönheit können Frauen und Männer viel tun. Das wissen nicht nur Fotomodelle. Und aus den zahlreichen Anzeigen der Kosmetikindustrie lässt sich einiges lernen. Es wird mit natürlichen Nährstoffen und Feuchtigkeitskomponenten für schöne Haut und strahlendes Haar geworben. Doch genauso wie von außen, so wirken viele Stoffe zusätzlich von innen.
Auch der knackigste Apfel wird bei falscher Lagerung trocken und schrumpelig. Denn mit der Zeit verdunstet immer mehr von der Flüssigkeit, die den Apfel anfangs so schön prall aussehen lässt. So ist auch unsere Haut von innen auf Wasser angewiesen. Denn Wasser ist ein unentbehrlicher Baustein für funktionstüchtige Hautzellen. Die vielen Hautzellen enthalten insgesamt mehr als sieben Liter Wasser. Doch überhitzte Räume und trockene Heizungsluft lassen die Haut austrocknen. Niedrige Außentemperaturen drosseln die Talgdrüsen. Die Folge: Das Hautfett wird zähflüssiger und verteilt sich schlechter. Die Heizungsluft entzieht der Haut Flüssigkeit.
Erst die Feuchtigkeit von innen lässt die Haut schön und elastisch erscheinen. Wer zu wenig trinkt, wird dies auch an einer schlaff wirkenden Haut feststellen. Die Haut bekommt schneller Knitterfältchen und verliert an Spannung. Bei einem Flüssigkeitsdefizit werden die Wasserdepots der Haut, im Vergleich zu anderen Flüssigkeitsspeichern, besonders stark entleert.
Nicht nur die Haut, sondern auch die Schleimhäute trocknen durch den ständigen Wechsel von kalten Außentemperaturen und Heizungsluft aus. Wir werden anfälliger für Krankheiten. Daher ist es vor allem jetzt wichtig, ausreichend zu trinken, damit die Schleimhäute von Nasen, Rachen und Augen gut befeuchtet sind, Erkältungsviren abzuwehren. Ist die Erkältung bereits da, sollte ebenfalls viel getrunken werden. Trinken hilft, die erhöhte Temperatur auf natürlichem Wege zu senken und überflüssige Wärme abzugeben. Auch regelmäßige Saunagänge, der schnelle Wechsel zwischen Wärme und Kälte, stärken unser Immunsystem gegen Erkältungen und Infektionen. Schwitzen schwemmt Giftstoffe aus dem Körper aus. Wichtig ist jedoch, die zusätzlichen Flüssigkeitsverluste auszugleichen.
Schönheit und Gesundheit von innen tanken
Gerade in den kalten Monaten des Jahres ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Durch die kühlen Temperaturen ist unser Durstgefühl nicht so stark ausgeprägt wie in den wärmeren Monaten, so dass häufig zu wenig getrunken wird. Umso wichtiger ist es, Getränke sichtbar am Arbeitsplatz oder im Haushalt hinzustellen, damit man an das regelmäßige Trinken erinnert wird. Denn nur wer über den Tag verteilt trinkt, füllt die Zellen mit Flüssigkeit. Prall gefüllte Zellen sorgen für ein schönes Hautbild. Unsere Schleimhäute trocknen nicht aus und können vor Erkältungserregern schützen. Außerdem bleibt unser Blut dünnflüssig. Dies ermöglicht einen optimalen Transport wichtiger Nährstoffe von den Hautzellen bis in die „Haarspitzen“. So werden auch das Gehirn und die Muskulatur ausreichend mit Sauerstoff und Kohlenhydraten versorgt. Die Folge: Die in den Wintermonaten häufig auftretende Müdigkeit, Unkonzentriertheit und Leistungsschwäche wird durch rechtzeitiges und reichliches Trinken verringert. Wir fühlen uns fitter und leistungsfähiger.
Pro Tag sollten etwa 1,5 bis 2 Liter getrunken werden. Wichtig ist aber auch, was in das Glas kommt. Nicht jedes Getränk eignet sich als Durstlöscher für die Winterzeit. Ideal sind mineralstoffreiche Mineralwässer, am besten mit dem Verhältnis Calcium zu Magnesium von 2:1. Auch Frucht- und Gemüsesaftschorlen eignen sich gut. Hier sollte das Verhältnis Frucht- bzw. Gemüsessaft zu Mineralwasser ebenfalls 2:1 betragen.
Weitere Informationen erhalten Sie gegen Einsendung von € 1,44 in Briefmarken für das Rückporto beim
INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V.
Stichwort „Heizungsluft“
In der Aue
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