Mineralwassercheck: Das sollte drin sein

31. August 2006

<h3>Mineralwasser: da ist mehr drin</h3> <p> Mineralwasser ist in den letzten Jahrzehnten zum In-Getränk geworden. Früher als bloßer Alkoholersatz für Autofahrer oder als Kindergetränk verunglimpft, ist es heute zu Recht das beliebteste alkoholfreie Getränk der Deutschen. Während der durchschnittliche Konsum 1970 noch 12 Liter pro Jahr und Kopf betrug, so trinkt heute jeder Deutsche ca. 128 Liter Mineralwasser pro Jahr. Der Kult um dieses sprudelnde Erfrischungsgetränk geht mittlerweile so weit, dass manche Luxushotels wie das Adlon in Berlin sogar zusätzliche Mineralwasserkarten mit mehr als 40 Sorten aus 16 Ländern anbieten. </p>

Mineralwasser: da ist mehr drin

Mineralwasser ist in den letzten Jahrzehnten zum In-Getränk geworden. Früher als bloßer Alkoholersatz für Autofahrer oder als Kindergetränk verunglimpft, ist es heute zu Recht das beliebteste alkoholfreie Getränk der Deutschen. Während der durchschnittliche Konsum 1970 noch 12 Liter pro Jahr und Kopf betrug, so trinkt heute jeder Deutsche ca. 128 Liter Mineralwasser pro Jahr. Der Kult um dieses sprudelnde Erfrischungsgetränk geht mittlerweile so weit, dass manche Luxushotels wie das Adlon in Berlin sogar zusätzliche Mineralwasserkarten mit mehr als 40 Sorten aus 16 Ländern anbieten.

Was sollte drin sein?

Wie der Name schon andeutet, liefert Mineralwasser neben der erforderlichen Flüssigkeit auch wichtige Mineralien. Mineralstoffe können vom menschlichen Organismus nicht selbst hergestellt werden und er ist auf deren Zufuhr mit der täglichen Nahrung angewiesen. Aufgrund der gelösten Form können Mineralstoffe aus Mineralwasser vom Körper besonders gut aufgenommen werden.

Die Mineralstoffe im Einzelnen

Glaswasser Vorwiegend liefert Mineralwasser die Mineralstoffe Calcium, Magnesium, Natrium und Chlorid für den menschlichen Körper. Der mengenmäßig bedeutendste Mineralstoff ist das Calcium. Es festigt Knochen und Zähne und ist auch für die Blutgerinnung und die Muskelkontraktion unerlässlich. Da eine permanente Unterversorgung unweigerlich zur Volkskrankheit Osteoporose führt, sollten dem Körper täglich 1000 mg Calcium durch Speisen und Getränke zugeführt werden. Calciumhaltig darf sich ein Mineralwasser nennen, wenn es mehr als 200 mg/L enthält. Rosbacher ist mit 224 mg/L calciumhaltig und stellt somit eine sehr gute Quelle für diesen wichtigen Mineralstoff dar.

Magnesium wiederum – die tägliche Zufuhr sollte bei über 300 mg liegen – spielt eine wesentliche Rolle bei der Erregungsleitung von Muskeln und Nerven, bei der Muskelkontraktion und als Aufbausubstanz von Knochen und Sehnen. Ein Mangel führt zu unspezifischen Symptomen wie Muskelschwäche, Krämpfen und Herzrhythmusstörungen.
Magnesiumhaltig ist ein Mineralwasser mit über 50 mg/L. Rosbacher ist magnesiumhaltig und liefert mit 109 mg/L einen nennenswerten Gehalt an diesem Mineralstoff.

Calcium : Magnesium = 2:1

Kind trinkt Wasser Neben hohen Calcium- und Magnesiumkonzentrationen besitzt Rosbacher gleichzeitig auch das physiologisch wertvolle Verhältnis von 2 Teilen Calcium zu einem Teil Magnesium. Da diese beiden Mineralien in diesem Verhältnis mit dem Schweiß verloren gehen, können sie durch Rosbacher Mineralwasser wieder im optimalen Verhältnis zugeführt werden.

Ein wichtiger Mineralstoff bei hohen Schweißverlusten, z.B. beim Sport, ist das Natrium. Dieses Mineral ist sowohl für die Regulation des Wasserhaushalts als auch für die Nerven- und Muskelerregbarkeit unerlässlich. Des Weiteren unterstützt dieser Mineralstoff die Aufnahme von Kohlenhydraten und Aminosäuren, den Eiweißbausteinen des Körpers. Ein Mangel ist gekennzeichnet durch Muskelkrämpfe, Apathie, Ödeme und niedrigen Blutdruck.

Chlorid spielt ebenfalls eine wichtige Rolle im Wasserhaushalt. Zusammen mit Natrium ist es für die Wasserbilanz zuständig. Außerdem ist es als Bestandteil der Magensäure für die Verdauung wichtig. Ein Mangel an diesem Mineralstoff führt neben Durchfall zu einem Verlust an Magensäure.

Die Kochsalzzufuhr durch Mineralwässer ist unbedenklich!

Gelegentlich wird vor zu hohen Natriumgehalten in Mineralwässern und einer damit verbundenen zu hohen Kochsalzaufnahme, die zu Bluthochdruck führen kann, gewarnt. Diese Warnung ist jedoch irreführend, da Natrium in Mineralwässern oft nicht als Kochsalz (NaCl) vorliegt, sondern zum größten Teil an andere Mineralstoffe oder an Hydrogencarbonat gebunden ist. In Trinkkuren über 4-6 Wochen mit hydrogencarbonatreichen Mineralwässern konnte ein erhöhter Blutdruck gesenkt werden.

Auch Hydrogencarbonat darf nicht fehlen

Hydrogencarbonat hat eine säureneutralisierende Wirkung und ist somit für den Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes wichtig. Besonders für Sportler ist eine hohe Hydrogencarbonatkonzentration in Mineralwässern bedeutend, da dadurch einer Übersäuerung der Muskeln und den damit verbundenen Leistungseinbussen erfolgreich entgegengewirkt werden kann. Ein hochwertiges Mineralwasser sollte mehr als ein Gramm Hydrogencarbonat pro Liter aufweisen. Rosbacher hat einen Gehalt von 1195 mg/L.

Auf Radium und Nitrit sollte geachtet werden

Mineralwasser Ein zu hoher Nitritwert führt zu einer verminderten Sauerstoffversorgung der Zellen, zu viel Radium kann beispielsweise ein Auslöser für Krebs sein. Erfreulicher Weise wurden bei sämtlichen Mineralwässern, die beim „service:tr€nds“-Mineralwassertest untersucht wurden, keine erhöhten Werte für diese beiden Substanzen festgestellt.

Welches Mineralwasser eignet sich für wen?

Während es für den Ottonormalverbraucher vor allem auf die Magnesium- und Calciumkonzentration ankommt, spielt bei Sportlern das richtige Calcium-Magnesium-Verhältnis und der Gehalt an Hydrogencarbonat eine entscheidende Rolle. Bei Babys wiederum ist ein niedriger Natriumgehalt sehr wichtig. Beim „service:tr€nds“-Mineralwassertest ging Rosbacher sowohl in der Kategorie „Ottonormalverbraucher“ als auch in der Kategorie „Sportler“ als Testsieger hervor.

Fazit

Mineralwasser ist aufgrund seiner Bedeutung als Lieferant von Flüssigkeit und wertvollen Mineralien, die wichtige Funktionen im Stoffwechsel übernehmen, nicht zu unrecht das beliebteste alkoholfreie Getränk der Deutschen.

Weitere Informationen zum Thema „SommerMineralwassercheck“ erhalten Sie gegen Einsendung von € 1,44 in Briefmarken für das Rückporto beim

INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V.
Stichwort: „Mineralwassercheck“
In der Au 30 - 32
61231 Bad Nauheim
oder unter www.isonline.de.


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