Nie mehr erkältet

28. Oktober 2005

Immunsystem durch optimale Regeneration stärken

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(IS) Optimale Regeneration ist die Anti-Erkältungs-Basis Während Hobbysportler durch moderate Belastung ihr Immunsystem stärken, ist das bei leistungsorientierten Sportlern nicht der Fall. Hier steht die Leistungssteigerung durch Erhöhung der Trainingseinheiten im Vordergrund, sodass diese oftmals nach noch nicht vollständig abgeschlossenen Erholungsphasen absolviert werden. Der Organismus braucht jedoch nach jeder körperlichen Belastung eine Ruhephase, deren Zeitumfang von der Art und Dauer der Belastung abhängt. In dieser Ruhephase werden erschöpfte Speicher wieder aufgefüllt und das beanspruchte Immunsystem gestärkt. Unzureichende Ruhe- oder Regenerationsphasen sind oftmals Ursache für eine Erkältung, da die Abwehrkräfte im Körper nicht mehr stabilisiert, sondern eher geschwächt werden.

Die Aufgabe des körperlichen Abwehrsystems

Das körperliche Abwehrsystem ist ein sehr komplexes, aus vielen Einzelmechanis­men bestehendes System. Um Bakterien und Viren am Eindringen in den Organis­mus zu hindern, bilden Haut und Schleimhäute erste Barrieren. Werden diese von Er­regern überwunden, steht die immunologische Abwehr zur Verfügung. Sie gliedert sich in eine allgemeine und eine spezifische Immunabwehr. Bei der allgemeinen Ab­wehr werden jegliche Fremdstoffe wie z. B. Bakterien oder Viren von körpereigenen "Fresszellen" angegriffen und beseitigt. Ist diese allgemeine Abwehr unzureichend, greift die fremdkörperspezifische Abwehr ein. Hier bilden aus Eiweiß aufgebaute Im­munglobuline Antikörper, die innerhalb von Minuten zur Verfügung stehen. Anders als bei den übrigen Organen handelt es sich beim körperlichen Abwehrsystem nicht um ein Gefüge mit festen Strukturen, das über längere Zeit erhalten bleibt. Die mei­sten Immunzellen existieren nur wenige Tage. Es herrscht ein schneller Stoffumsatz. Pro Tag werden rund 250 Gramm Zellsubstanz neu aufgebaut. Die körpereigene Ab­wehr ist also auf ständigen Nachschub an lebensnotwendigen Substanzen, wie zum Beispiel hochwertigem Eiweiß, Vitaminen sowie Mineralstoffen angewiesen.

Auswirkungen sportlicher Aktivität auf das körperliche Abwehrsystem

Die Intensität der körperlichen Aktivität stellt einen größeren Stressfaktor dar als der Umfang. Ebenso beeinträchtigen anaerobe Belastungen wie z.B. kurze Sprints das Immunsystem stärker als rein aerobe Leistungen. Auch psychische Einflüsse wie Wettkampfstress oder auch ein hoher unausgeglichener Wasserverlust durch vermehrtes Schwitzen und der damit zusammenhängende Verlust an wichtigen Mineralstoffen erhöhen das Infektrisiko. Da mit jedem Tropfen Schweiß die Mineralstoffe Calcium und Magnesium im Verhältnis 2:1 verloren gehen, kommt diesem Mineralstoffverhältnis bei der Getränkeauswahl eine hohe Bedeutung zu.

Das aktive Abwehrsystem kann durch Regenerationsphasen mit entsprechender Nährstoff- und Flüssigkeitszufuhrzufuhr effektiv gestärkt werden.

Durch Sport steigt der oxidative Stress

Besonders Sportler sind durch einen erhöhten Sauerstoffverbrauch auch einem erhöh­ten oxidativen Stress ausgesetzt. Das heißt, es entstehen vermehrt freie Radikale, die eine Gefahr für den Organismus darstellen. Auch und gerade für Freizeitsportler spielt dies eine Rolle, da deren Enzymsystem die zusätzliche Belastung nur ungenügend neutralisieren kann. Regelmäßige sportliche Aktivität in Kombination mit bedarfsge­rechtem Essen und Trinken verbessert die körpereigenen Abwehrkräfte.

Wie das richtige Essen und Trinken das Abwehrsystem stärkt

Als Baustoff für neue Immunzellen benötigt der Körper Eiweiß. Dieses ist um so hochwertiger, je mehr essentielle Aminosäuren im richtigen Mengenverhältnis enthalten sind. Im allgemeinen ist tierisches Eiweiß hochwertiger als pflanzliches, besitzt aber meist auch mehr Fett. Ideale Aminosäurenverhältnisse enthalten Kombinationen aus tierischem und pflanzlichem Eiweiß wie Kartoffeln mit Ei oder Milchprodukte mit Getreide. Zahlreiche Vitamine wie Vitamin A, E und C sowie die B-Vitamine und Mineralstoffe wie Selen, Eisen und Zink sind Teil des komplexen Abwehrsystems des Körpers. So wie jede Kette nur so stark ist, wie ihr schwächstes Glied, so kann auch das Abwehrsystem nur bei ausreichender Konzentration aller Komponenten eine optimale Schutzfunktion ausüben. Eine Ernährung, die reich an Vollkornprodukten sowie reich an frischem Obst und Gemüse ist, liefert eine gute Basis für das körpereigene Abwehrsystem.

Ebenso ist es wichtig, mit der Auswahl geeigneter Getränke den Flüssigkeitsbedarf zu decken und eventuelle Verluste, die durch vermehrtes Schwitzen beim Sport entstehen, auszugleichen.

Für die Getränkewahl sind Mineralwässer mit dem physiologischen Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1, wie es z.B. Rosbacher Mineralwasser und Rosbacher SPORT liefert, empfehlenswert. Aber auch Fruchtsaftschorlen aus diesen Mineralwässern sind gut geeignet.

Vollwertige Ernährung – der Immunschutz

Seinen Körper mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen und dadurch das Immunsystem zu stärken ist mit der richtigen Lebensmittelwahl gar nicht so schwierig.

Bei einem Blick auf die Auslage in der Obst- und Gemüseabteilung fallen einem die leuchtenden Zitrusfrüchte ins Auge! Orangen, Zitronen und Co. sind besonders reich an Vitamin C, ein aufgrund seiner antioxidativen Wirkung besonders wichtiges Vitamin für den aktiven Sportler. Zusammen mit den Vitaminen E, A und den Spurenelementen Selen und Zink bildet Vitamin C die Gruppe der Radikalfänger. Ihre Aufgabe ist es, die freien Radikale im Körper unwirksam zu machen. Freie Radikale sind Produkte des oxidativen Stoffwechsels und treten bei höheren Belastungen und sportlichen Aktivitäten vermehrt auf. Da sie die Zellstrukturen im Organismus angreifen, sollte jeder sportlich Aktive eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien sicherstellen. Aber nicht nur viele Obstsorten sind Vitamin C-reich. Auch Kartoffeln haben einen hohen Anteil an diesem Antioxidant und die verschiedenen Kohlsorten sind, allen voran der Grünkohl, wahre Vitamin C-Bomben. Zudem enthalten Obst und Gemüse wichtige Mineralstoffe und sind kalorienarm. Von diesen Lebensmitteln kann man eigentlich gar nicht zuviel essen.

Nutzt man die Angebote der Saison und ergänzt seinen Speiseplan mit Getreideprodukten, fettarmen Milchspeisen, Fleisch und Fisch, hat die Grippe kaum noch eine Chance.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Häufig kommt gerade im Winter der Verzehr von frischen Lebensmitteln zu kurz. Deftig und fettig ist meist angesagt. Vitamine und Immunschutzstoffe bleiben auf der Strecke. Kein Problem, solange diese Ernährungsweise zeitlich beschränkt ist.

Obst, Gemüse und viel Vollkorn in Kombination mit geeigneter Nahrungsergänzung kann zu einer geringeren Belastung der endogenen Schutzsysteme führ­en und so die körperliche Abwehr entlasten und den Schutz vor Erkältungen unterstützen.


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Stichwort: „Nie mehr erkältet“
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oder unter www.isonline.de.

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