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„Sauer macht lustig!“ - Dieses Sprichwort kennen wir alle. Wirkt sich jedoch eine Übersäuerung negativ auf den Knochen aus, ist spätestens dann Schluss mit lustig!
Interessant dabei ist, dass eine intensive sportliche Betätigung zwar kurzfristig zu einer Übersäuerung, das tägliche Essen und Trinken aber zu chronischen Übersäuerungszuständen führen kann. Essen und Trinken hat für den Säure-Basenhaushalt des menschlichen Körpers enorme Bedeutung. So kann z.B. eine unmerkliche Verschiebung des Säurespiegels, messbar mit einer Bestimmung des sogenannten pH-Wertes, auf die Dauer gesehen negative Folgen für die Knochenfestigkeit haben.
Sauer macht nicht lustig!
Durch die industrielle Verarbeitung, ungeeignete Zubereitungsmethoden und eine schlechte Lebensmittelauswahl nehmen wir immer weniger basische Bestandteile auf. Vor allem der Überschuss an tierischem Eiweiß ist die Hauptursache für eine chronische Übersäuerung des Körpers. Durch das heutige Essen und Trinken kann der Organismus mit einem Säureüberschuss belastet werden, wenn überwiegend säurebildende Nahrungsmittel konsumiert werden.
Bei einer latenten Übersäuerung reichen die Basen im Körper nicht aus, um das Säuren-Basen-Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Deshalb arbeiten die so genannten Puffersysteme des Körpers auf Hochtouren. Werden nun die Puffersysteme durch eine vermehrte Säureansammlung überfordert, kann es zu einer Entmineralisierung des Knochens kommen. Dann wird Knochensubstanz abgebaut, wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und besonders Calcium gehen mit dem Urin verloren. Das geschieht, weil für die Neutralisation der Säuren vermehrt basische Mineralsalze, insbesondere Calcium aus den Knochen gelöst und in das Blut abgegeben werden. Diese gelangen in gelöster Form über das Blut zu den Nieren und werden ausgeschieden. Eine regelmäßige, erhöhte Ausscheidung von Calcium mit dem Urin kann im Alter die Entstehung von Osteoporose begünstigen.
Säure-Basen-Haushalt sinnvoll und praktikabel unterstützen
Der Verzehr von Obst und Gemüse kann den Säure-Basen-Haushalt entlasten, ein Säure-Basen-Gleichgewicht einstellen und so die Knochenfestigkeit unterstützen. Um dieses Gleichgewicht zu schaffen und einer Übersäuerung vorzubeugen, hilft eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Lebensmittel, die im Körper als Säuren wirken, sollten hierbei möglichst reduziert werden. Hierunter fallen alle tierischen Eiweiße. Da unser Körper allerdings die tierischen Eiweiße und somit die darin enthaltenen Aminosäuren zum Aufbau von körpereigenen Strukturen braucht, darf auf diese nicht gänzlich verzichtet werden. Ideal ist es, dies in Kombination mit basenreichen Lebensmitteln wie Gemüse und mineralstoffreichem Mineralwasser zu genießen.
Zu den Säure bildenden Lebensmitteln zählen z.B. tierische Produkte, wie Fleisch, Wurst, Fisch und Eier, Getreideprodukte wie Teigwaren, Weißbrot, Reis und Zwieback, Fette wie Margarine, Butter sowie alkoholische Getränke, Kaffee und Schwarzer Tee. Aber auch einige Gemüsesorten wie z.B. Rosenkohl und Erbsen zählen zu den Lebensmitteln mit Säureüberschuss.
Es ist aber für viele Menschen nicht ganz einfach, die im Rahmen der alltäglichen Ernährung empfohlene Menge von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, das entspricht etwa 600-650g, zu sich zu nehmen.
Im richtigen Mineralwasser steckt echte Pufferkapazität!
Hydrogencarbonatreiche Mineralwässer sind eine sinnvolle, kalorienfreie Möglichkeit, den Säure-Basen-Haushalt zu unterstützen.
Je niedriger (saurer) der pH-Wert des Urins, desto mehr Calcium wird mit dem Urin ausgeschieden. Der Urin pH-Wert bei der Aufnahme von hydrogencarbonatreichem Mineralwasser liegt im neutralen Bereich (pH-Wert von ca. 7), während der pH-Wert des Urins z.B. bereits beim Verzehr von neutralem Früchtetee im leicht sauren Bereich liegt. Mineralwasser kann somit eine positive Wirkung auf den Säure-Basenhaushalt haben. Allerdings müssen der Mineralstoff- und vor allem der Hydrogencarbonatanteil stimmen. Empfehlenswert sind Mineralwässer, wenn sie mindestens 1.000 mg Hydrogencarbonat pro Liter enthalten.
Neben der basischen Wirkung hydrogencarbonatreicher Mineralwässer haben Mineralwässer gegenüber anderen Getränken zusätzlich einen weiteren wichtigen Vorteil. Sie können einen bedeutenden Teil zur Calcium-Versorgung beitragen. Calcium wird für das Wachstum und den Erhalt der Knochensubstanz benötigt. Die im Mineralwasser enthaltene gelöste Form des Calciums kann vom Körper besonders gut aufgenommen und zur Mineralisierung (Einbau) des Knochens genutzt werden.
Die folgende Tabelle verdeutlicht die Verfügbarkeit von Calcium aus Mineralwasser im vergleich zu anderen Lebensmitteln.
Nahrungsmittel |
Calcium |
| Mineral- und Heilwasser | 85 |
| Milch | 80 |
| Bananen | 40 |
| Brot | 8 |
| Erbsen | 16 |
| Schinken | 15 |
| Quelle: nach C. Ekmekcioglu et al.: Calcium, magnesium, copper and zinc content of menu components, Nahrung 43 (1999) Nr. 5, S. 311-316 |
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Fazit
Schon ein geringer Abfall des Blut pH-Wertes kann die Calcium-Ausscheidung im Urin messbar erhöhen. Das durch den Urin ausgeschiedene Calcium wird vorwiegend aus dem Knochen abgebaut. Ein Zusammenhang zwischen latenter Übersäuerung und Knochendichte ist belegt. Auf der einen Seite kann ein Mineralwasser mit hohem Gehalt an Hydrogencarbonat und Calcium dabei helfen, den Blut pH-Wert zu stabilisieren und allein damit auch die Calciumausscheidung über den Urin zu reduzieren. Auf der anderen Seite ist das im Mineralwasser enthaltene Calcium für den Körper gut verfügbar und leistet einen wertvollen Beitrag zur täglichen Versorgung mit Calcium.
Ein gutes Säure-Base-Gleichgewicht hat viele Vorteile. Um dieses Gleichgewicht zu erreichen und einer Übersäuerung vorzubeugen, hilft eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Lebensmittel, die im Körper als Säurebildner wirken, sollten hierbei möglichst reduziert werden. Hierunter fallen alle tierischen Eiweiße wie Fisch, Fleisch und Wurstwaren, aber auch Hühnereier. Zu bevorzugen sind Mineralwässer mit einem hohen Calcium und Hydrogencarbonatgehalt. Rosbacher mit einem Calciumgehalt von 224 mg/l und einem Hydrogencarbonatgehalt von 1.195 mg/l erfüllt die genannten Anforderungen.
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