Trinken im Unterricht

01. August 2012

Trinken im Unterricht

Trinken im Unterricht

Besser denkt, wer frühzeitig trinkt! 
Die hessischen Schulferien neigen sich langsam dem Ende. Damit beginnt für viele Schülerinnen und Schüler wieder der Schul-Alltag. Für einen optimalen Start in das neue Schuljahr und gute Leistungen während des Jahres ist eine ausreichende Trinkmenge das A und O.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Insbesondere in Lernsituationen liegt diese Voraussetzung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland häufig allerdings nicht vor. Schätzungsweise 30 Prozent aller Schülerinnen und Schüler starten ohne Frühstück und in vielen Fällen auch ohne etwas zu trinken in die Schule. Ein Wasserdefizit während des Unterrichtes in den Vormittagsstunden ist hierdurch fast vorprogrammiert.

Ab 20 Uhr am Vorabend nichts mehr zu trinken, morgens nicht zu frühstücken und auch während der ersten Schulstunden am Vormittag nicht zu trinken führt beispielsweise bei einer Schülerin mit einem Körpergewicht von 40 kg zu einem Wasserverlust von fast einem Liter (über 2 Prozent des Körpergewichts). Dieses reduziert nachweislich die Leistungsfähigkeit um 4-8 Prozent.

Mineralwasser – ein Plus an wichtigen Mineralstoffen


Um den Wasserhaushalt der Schülerinnen und Schüler ins Gleichgewicht zu bringen, reicht zunächst „einfaches“ Wasser (geringer Gehalt an Mineralstoffen) aus. Möchte man jedoch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, sollte die Entscheidung auf ein mineralstoffreiches Mineralwasser fallen. In Abhängigkeit von der Mineralisierung des Wassers kann das Getränk kalorienfrei einen wertigen Beitrag zur Deckung eines Mineralstoffdefizits leisten. Zu den bekannten Nährstoffen, bei denen Kinder und Jugendliche häufig ein Defizit aufweisen gehört z.B. Calcium. Calciumhaltige Mineralwässer enthalten pro Liter mindestens 150 mg dieses Mineralstoffs. So kann beispielsweise das durchschnittliche Defizit bei der Calciumaufnahme von Grundschülern durch zusätzliches Trinken eines calciumreichen Mineralwassers ausgeglichen werden.

Auch Trinken will gelernt sein


Das Trinken im Unterricht ist eine ausgesprochen sinnvolle Maßnahme, erfolgreicher und zugleich stressärmer die geforderten Lehr- und Lerninhalte aufzunehmen. Das Vermeiden von einem zeitweisen Wassermangel (auch temporäre Dehydratation genannt) sichert die mentale Leistungsfähigkeit und
den Lernerfolg – unabhängig vom Lebensalter. So
sollte eine ausreichende und über den Tag verteilte Getränkeaufnahme bereits im Kindes- und Grundschulalter erlernt und erlebt werden. Calcium- und Magnesiumreiche Mineralwässer ideal mit dem Verhältnis Calcium zu Magnesium von 2:1 oder Fruchtsaftschorlen im Verhältnis 2 Teile mineralstoffreiches Mineralwasser zu einem Teil Fruchtsaft sollten deshalb zu jeder Mahlzeit, insbesondere jedoch sowohl zum häuslichen Frühstück sowie zum Pausenfrühstück gereicht werden. Zudem scheint es notwendig zu sein, Kinder vor allem an heißen Tagen und bei sportlicher Aktivität (Sportunterricht) explizit zum Trinken zu animieren – auch während des Unterrichts. Die geeigneten „Durstlöscher“ sollten idealerweise sichtbar und in „greifbarer“ Nähe in Schul- und Klassenräumen verfügbar sein.


Weitere Informationen zum Thema „Trinken im Unterricht“ erhalten Sie gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken für das Rückporto beim

INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V.
Stichwort: „Trinken im Unterricht“
In der Aue 30-32
61231 Bad Nauheim
oder unter www.isonline.de.

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